Was ist ein VPN?

Auf der Suche nach Online-Sicherheit oder Unblocking bist du sicherlich schon mal über den Begriff „VPN“ gestolpert – ein virtuelles privates Netzwerk. Doch was bedeutet VPN eigentlich und was passiert wenn du dich mit einem VPN ins Internet einwählst? Und warum bist du dadurch geschützt? Wir erklären es dir – wie immer so einfach wie möglich und so technisch wie nötig.

So funktioniert ein VPN

Dein Fußabdruck im Netz

Beginnen wir einfach mal ganz von vorn: du wählst dich mit deinem Computer ins Internet. Ende der 90er war das noch ein "richtiges" wählen, heute sind wir permanent mit der digital verbunden. Was passiert da, wenn dein Gerät eine Verbindung mit dem Internet herstellt? Zunächst einmal bekommst du eine IP-Adresse zugewiesen, an der man dich erkennen kann. Diese kann jeder sehen, ähnlich wie ein Adresseintrag im Telefonbuch. Sobald du dich also ins Internet einwählst, hinterlässt du Spuren – egal, ob du von zu Hause oder unterwegs aus surfst. Doch woher weißt du eigentlich, dass diese Spuren niemand verfolgen kann? Seit der Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland werden deine Verbindungs- und Standortdaten von deinem Internetprovider zehn Wochen lang gespeichert. Doch nicht nur das: Im Netz sind ebenfalls zahlreiche Hacker unterwegs, um Datenklau zu betreiben und deine E-Mail-Adresse für Spam zu missbrauchen oder dein Bankkonto leerzuräumen. Und dabei kommt das VPN ins Spiel.

Bleib für andere unsichtbar

VPN bedeutet Virtual Private Network, so weit waren wir schon. Doch was heißt das konkret? Stell dir das Netzwerk wie einen Tunnel vor, durch den dein gesamter Datenverkehr geschickt wird. Was am Ende herauskommt, kann niemand nachverfolgen, denn der jeweilige VPN-Server steht als Zwischenstation zwischen dir und dem Netz und leiht dir seine IP-Adresse. Es ist ein bisschen so, als würdest du in einem Privatabteil den Ärmelkanal durchqueren. Während alle anderen zusammen in einem Abteil sitzen und sehen können, wer gerade liest, arbeitet oder isst, bist du abgeschirmt vom Trubel der Mitreisenden.

Dadurch bleibst du nicht nur für andere unsichtbar, sondern schützt gleichzeitig all deine Passwörter, Suchanfragen und andere wichtige Daten. Ein VPN ist dein persönlicher Tarnmantel im Netz, er garantiert dir Privatsphäre und bewahrt dich vor Hackerangriffen. Und das Beste: Es kann noch viel mehr als das.

5 Gründe, ein VPN im Alltag zu nutzen

1. Wenn du öffentliche WLANs nutzt

Die Kaffeepause verbringst du am liebsten bei Starbucks und auch sonst bist du immer auf der Suche nach dem nächsten Gratis-Hotspot der Stadt? Denk dran, dass Hacker gerade in öffentlichen Netzwerken ein leichtes Spiel haben, um dich auszuspionieren. Mit einem VPN Tunnel bist du auf der sicheren Seite und verhinderst, dass jemand Zugriff auf private Informationen wie deine Kreditkartendaten oder Passwörter hat.

2. Wenn du im Ausland lebst

Du machst gerade Work & Travel und möchtest trotzdem wissen, was in Deutschland passiert? Mit einem VPN kannst du Server an verschiedenen Standorten auswählen und Sender wie ARD und ZDF auch im Ausland streamen. Oder Netflix. Oder Youtube. Wenn du dich in einem Land aufhältst, wo bestimmte Seiten wie Facebook und Co. gesperrt sind, kannst du das Geoblocking ganz einfach durch Auswahl eines anderen VPN-Servers umgehen.

3. Wenn du auf Reisen bist

Auf Reisen hilft dir ein VPN nicht nur dabei, dich in öffentlichen WLANs zu schützen und Zugang zu bestimmten Webseiten zu erhalten. Auch in deinen Onlinebanking-Account kannst du dich von unterwegs aus wie gewohnt einloggen, ohne dabei befürchten zu müssen, dass er wegen untypischer Aktivitäten von der Bank gesperrt wird. Ein VPN verschlüsselt deinen gesamten Traffic und bietet dir somit das Extra an Sicherheit, welches du gerade unterwegs vermisst.

4. Wenn du Flüge buchst

Wusstest du, dass die Flugpreise je nach Standort stark variieren können? Besonders im Zielland sind sie häufig am günstigsten. Bevor du zuschlägst, solltest du dich deshalb mit einem VPN an verschiedenen Standorten einwählen und die Preise vergleichen. Das Gleiche gilt für Hotelreservierungen, Mietwagen und Co. Neben einer sicheren Internetverbindung, kannst du also auch noch richtig sparen.

5. Wenn du anonym surfen möchtest

Durch die Vorratsdatenspeicherung werden in Deutschland Netzaktivitäten aller Nutzer zehn Wochen lang vom Internetprovider oder Mobilfunkanbieter gespeichert. Mit einer VPN Verbindung werden deine Daten verschlüsselt und du musst keine Angst haben, dass deine Informationen eingesehen werden können. Mit einer VPN Verbindung surfst du weiterhin anonym und auch Hacker können nicht an deine Daten gelangen.

Die Vorteile eines deutschen VPN-Anbieters

Vielleicht fragst du dich jetzt, wieso du einem VPN-Anbieter all deine Daten anvertrauen solltest – ein berechtigter Einwand. Als deutsche Firma ist es uns bei ZenMate allerdings nicht erlaubt, Nutzerdaten zu speichern oder gar weiterzugeben. Als sekundärer Anbieter von öffentlichen Telekommunikationsleistungen fallen wir unter eine Ausnahmeregelung und können per Gesetz nicht dazu verflichtet werden, Überwachungsmaßnahmen umzusetzen – ganz egal, ob du in Deutschland oder im Ausland surfst.

Mit dem VPN von Zenmate ist deine Verbindung mit nur einem Klick gesichert – du musst keinen Server einrichten und kannst direkt loslegen. Probier es noch heute aus!

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